RE:Iulius 13

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band X,1 (1918), Sp. 109
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13) C. Iulius war Consul mit M. Geganius Macerinus (o. Bd. VII S. 928 Nr. 4) im J. 307 = 447 (C. Iulius Liv. III 65, 5 [daraus Cassiod.], dagegen Λεύκιος Ἰούλιος Diod. XII 29, 1 [offenbar versehentlich wie beim J. 281, s. u. Vopiscus Iulius]; Iulio Chronog. Idat. Chron. Pasch.; bei Dionys. XI 51 in einer Lücke ausgefallen) und zum zweiten Male mit L. (Liv.) oder Proculus (Diod.) Verginius im J. 319 = 435 (C. Iulius iterum Liv. IV 21, 6 [daraus Cassiod.]; Γάϊος Ἰούλιος Diod. XII 49, 1; Iulio II Chronogr.; Iulio Idat. Chron. Pasch.). Licinius Macer behauptete auf Grund der Libri lintei, daß I. und Verginius im J. 320 = 434 wiederum das Amt geführt hätten, während Valerius Antias und Q. Tubero, und zwar der letztere unter Berufung auf dieselben Libri lintei, M. Manlius und Q. Sulpicius als Consuln dieses Jahres nannten (Liv. III 23, 1–3, daraus Cassiod.: C. Iulius II), und Diod. XII 53, 1 dieselben zwei und Ser. Cornelius Cossus als Consulartribunen anführt, auch Antias und Tubero nicht bestritten, daß ältere Gewährsmänner Consulartribunen statt Consuln gaben. Gewöhnlich wird nach Mommsens Vorgang die Behauptung Macers als Fälschung verworfen (Röm. Forsch. II 222ff., vgl. o. Bd. IV S. 1293f. Nr. 121); O. Leuze (Die römische Jahrzählung [Tübingen 1909] 269f.) sucht sie mit der sonstigen Überlieferung dahin zu vereinigen, daß im J. 320 = 434 zuerst die drei Consulartribunen ihr Amt antraten, dann aber als vitio creati zur Abdankung genötigt wurden und nun die Consuln des Vorjahres an ihre Stelle traten, sodaß in den Libri lintei tatsächlich beide Kollegien aufgeführt waren. Die Capitolinischen Fasten haben jedenfalls diesem C. Iulius den Beinamen Iulus gegeben und ihn zum Sohn des gleichnamigen Decemvirs gemacht.