RE:Jesimon

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IX,1 (1914), Sp. 959
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Jesimon (יְשִׁימוֹן‎ Wüste, Einöde), Bezeichnung zweier Gegenden Palästinas;

1. J. kommt in der Davidgeschichte vor 1. Sam. 23, 19. 24. 26, 1. 3, und bedeutet den nördlich von Zîph und Maʿôn gelegenen Teil der Wüste Juda (vgl. Guthe Bibelatlas 1911 nr. 3).

2. J. ist Num. 21, 20. 23, 28 ein Distrikt am Nordostrande des Toten Meeres (heute Gôr el-Belkâ). Dort lag בֵּית הַיְשִׁימוֹת‎ im Stamm Ruben, Num. 33, 49. Jos. 12, 3. 13, 20, nachher im Besitz der Moabiter, Ezech. 25, 9 (LXX Ἰασιμούθ), heute Wâdi es-Suwême mit Chirbet Suwême (vgl. Guthe a. a. O. nr. 20).

[Beer.]