RE:Palaistes

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XVIII,2 (1942), Sp. [1942 2471]–2472
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Palaistes, Beiname des Zeus in Olympia, ist als solcher nicht ausdrücklich überliefert, aber mit Wahrscheinlichkeit erschlossen. Zu Lykophr. 41 [2472] πατρὸς παλαιστοῦ χερσὶν ὀχμάσας δέμας, d. h. ὁ τοῦ πατρὸς αὑτοῦ Διὸς παλαίοντος ταῖς χερσὶ τὸ σῶμα κρατήσας (paraphr. rec.) erklärt Tzetzes: Ἡρακλῆς ἐν Ὀλυμπίᾳ τὸν ἀγῶνα ἐπιτελῶν προεκαλέσατο εἰς πάλην τὸν βουλόμενον, οὐδενὸς δὲ τολμῶντος ὁ Ζεὺς ἀνδρὶ ἀπεικασθεὶς ἦλθε καὶ μέχρι πολλοῦ τὴς πάλης ἴσης γενομένης ἐφανέρωσεν ἑαυτὸν τῷ παιδί. Nach Schol. vet. Lykophr. 663 = Etym. M. 51l, 29 soll Herakles selbst daher den Beinamen Palaimon tragen. C. v. Holzinger Lykophrons Alexandra hat zu v. 41 darauf aufmerksam gemacht, daß P. als Beiname des Zeus noch durch eine andre olympische Sage bestätigt werde. Paus. V 7, l0 berichtet: Διὰ ... οἱ μὲν ἐνταῦθα παλαῖσαι καὶ αὐτῷ Κρόνῳ περὶ τῆς ἀρχῆς, οἱ δὲ ἐπὶ κατειργασμένῳ ἀγωνοθετῆσαί φασιν αὐτόν. Wir dürfen annehmen, daß die olympischen Ringer vor dem Kampf oder nach dem Siege Zeus als P. angerufen haben.