RE:Symmachos 21

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV A,1 (1931), Sp. [IV_A,1 1158]–[IV_A,1 1159]
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21) Die Inschriften CIL VI 1193. 1719 = Dessau 801 habe uns belehrt, daß die Relationen über die streitige Papstwahl des J. 418, die durch die Collectio Avellana (Epist. imp. 14–34) erhalten sind, nicht, wie man früher meinte, dem Sohne des Redners, Q. Fabius Memmius Symmachus, [1159] sondern einem sonst unbekannten Aurelius Anicius Symmachus angehören. Man wird vermuten dürfen, daß er der Sohn eines der drei Brüder des Redners war, die vor 381 starben. Nach seinem Namen zu schließen, muß sein Vater in die Familie der Anicii hineingeheiratet haben. Er trat am 24. Dezember 418 die Stadtpraefectur von Rom an (Epist. imp. 14, 2) und bekleidete sie mindestens bis Anfang 420, da er Dessau a. O. den Constantius schon Consul tertium nennt. Daß er identisch ist mit dem S., der am 28. August 415 als Proconsul Africae nachweisbar ist (Cod. Theod. XI 30, 65), ist nach dem damals üblichen Cursus honorum sehr wahrscheinlich; doch könnte dieser auch sein Vetter, der Sohn des Redners, gewesen sein.

Anmerkungen (Wikisource)

Siehe auch die Stammtafel bei Symmachos 14.