RE:Tataion

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV A,2 (1932), Sp. [IV_A,2 2462]
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Tataion, Ort an der Straße, die von Nikaia ostwärts über den Sangarios führt. Der Name, der sicher mit dem kleinasiatischen Personennamen Tatas oder Tottes zusammenhängt, Ramsay Asia Min. 226. Kretschmer Einleit. i. d. Gesch. d. griech. Sprache 183, wird in verschiedenen Formen überliefert: Tottaio (Itin. Ant. 141. Cod. Theod. XII 1, 119.), Tutaio (Itin. Hieros. 573), Tateabio (Tab. Peut. IX 3 Miller), Ταταούῖον (so zu lesen statt des überlieferten Παταούῖον bei Ptolem. V 1, 3, vgl. Müller z. St.), Ῥεγετατάιος (= ῥεγεὼν Τατάιος, Hierokl. 694, 1) ὁ τοῦ Ταΐου (Not. episc. I 208), ὁ Ταείου (III 142. X 266). ὁ Ταείνου (XIII 125) ῥεγεὼν Ταττάιος (Mansi VII 305). Der Ort stand zur Zeit des Conc. Calched. 451 unter Nikaia, Mansi a. O. Die Entfernungsangaben führen auf die Gegend von Geiweh; allerdings sind keinerlei antike Reste vorhanden, v. Diest Petermanns Mitt. Erg.-H. 116, 8.

[Ruge.]