Rechtfertigung (Schwab)

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Textdaten
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Autor: Gustav Schwab
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Titel: Rechtfertigung
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aus: Gedichte. 1. Band, S. 41
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1828
Verlag: Cotta
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Erscheinungsort: Stuttgart und Tübingen
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Quelle: Google und Scans auf Commons
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Rechtfertigung.

An Dieselbe.

O zürne nicht, daß ich muß offen tragen
     Mein sehnend Herz, von Liebesglut verzehrt;
     Was Hoffnung leis’ als Blüthe hat genährt,
     Das haben schnell zur Frucht gereift die Klagen.

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Verborgen hab’ ich’s lang, mit scheuem Zagen;

     Dem Liede selbst, es zu gestehn, verwehrt;
     Zu werden dein, durch stille Treue, werth,
     Und dich zu rühren durch ein fromm Entsagen.

Nun aber mein Bemühen ist verloren,

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     Nun Gegenliebe mir dein Blick versagt,

     Und du dir ach! ein fremdes Herz erkoren:

Was bleibt von Furcht und Hoffnung noch dem Armen?
     O gönn’ ihm, daß er laut im Liede klagt,
     Von Liebe fern, laß ihn im Schmerz erwarmen.