Salomo (Heine)

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Textdaten
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Autor: Heinrich Heine
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Titel: Salomo
Untertitel:
aus: Romanzero. Zweites Buch: Lamentationen.
Seite 181
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1851
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Google und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[181]

 X.
 Salomo.

Verstummt sind Pauken, Posaunen und Zinken.
An Salomo’s Lager Wache halten
Die schwertgegürteten Engelgestalten,
Sechstausend zur Rechten, sechstausend zur Linken.

5
Sie schützen den König vor träumendem Leide,

Und zieht er finster die Brauen zusammen,
Da fahren sogleich die stählernen Flammen,
Zwölftausend Schwerter, hervor aus der Scheide.

Doch wieder zurück in die Scheide fallen

10
Die Schwerter der Engel. Das nächtliche Grauen

Verschwindet, es glätten sich wieder die Brauen
Des Schläfers, und seine Lippen lallen:

O Sulamith! das Reich ist mein Erbe,
Die Lande sind mir unterthänig,

15
Bin über Juda und Israel König –

Doch liebst du mich nicht, so welk’ ich und sterbe.