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| Autor: |
Max Hoffmann
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| Illustrator: |
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| Titel: |
Satans List
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| Untertitel: |
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| aus: |
Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 192–193
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| Herausgeber: |
Maximilian Bern
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1904
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| Verlag: |
Otto Eisner
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Commons = Google-USA*
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| Kurzbeschreibung: |
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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| Bild
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| Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu|page=198
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| Bearbeitungsstand
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Satans List.
Eh’ Luthers geistgewalt’ge Waffen
Die neue Zeit der Welt geschaffen,
Geschah’s, dass Satan zur Erde kam.
Und als in Augenschein er nahm
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So Burg und Dorf, so Stadt und Land,
Er freudig viele Sünde fand . . .
Nun kam er einst in eine Stadt,
Daselbst vernahm er gross Gechrei,
Die Leute riefen: Grosses sei
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Erfunden, das nichts Gleiches hat.
Und als er hinschaut’, sah er bald:
Ein Mann, gar würdig von Gestalt,
Verstand das Wort ins Buch zu bannen,
Das tausendfach es zog von dannen.
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Hans Gutenberg, so hiess der hehre,
Des deutschen Namens schönste Ehre.
Nun braucht nicht mehr in enger Zelle
Der Mönch die Jahre durch zu sitzen,
Nicht langsam malend mehr zu schwitzen,
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Und selber zu des Aermsten Schwelle
Dringt rasch des Geistes frische Welle.
Darob war Satan sehr betrübt
Und hätt’ gern Gegenlist geübt . . .
Er sann viel’ Jahre schwer und tief;
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Nach langem Sinnen aber rief
Er lustig: »Ha! Das ist nicht schief!
Ich schlag’ sie mit den eig’nen Waffen,
Die grübelnden Erfinder-Laffen!
Ich mach’ durch ihre eig’ne Kunst
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Ihnen einen grossen Dunst;
Ich will sie dadurch ganz verwirren,
Dass ihre Köpfe grausig schwirren.«
Und sieh! Mit höllischer Begleitung
Schuf er im Nu: Die erste Zeitung!
Max Hoffmann.