Seite:Anmerkungen übers Theater.pdf/86

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

ihr sollt hier dennoch so gut seyn, daß ihr glauben sollt, ich hab euch für die versagte Herberge in meinem Hause eine in meinem Herzen gegeben: eure schöne Seele mag mich entschuldigen, und so lebt wohl. Morgen darf ich euch wieder besuchen.

Prinzeß. Der Himmel erhalte euch frölich.

König. Euren Wunsch zurück, gnädige Frau! (ab.)

Biron. Lädy, ihr seyd meinem Herzen anbefohlen.

Rosaline. Thut was ich euch befehle, es wird mir viel Vergnügen machen.

Biron. Ich wünscht’ ihr könntet es seufzen hören. (ab)

Dumain. Mein Herr! ein Wort – wie heißt jene Dame.

Boyet. Rosaline, Tochter des Alfonso.

Dumain. Sehr liebenswürdig. Lebt wohl. (ab.)

Longaville. Auf ein Wort, mein Herr! wer ist die im weißen?

Boyet. Tochter des Faulconbridge.

Longaville. Eine sehr angenehme Dame. (ab.)

Boyet. Wenn meine Beobachtungen, die mir sehr selten fehlen, wenn ich die Rhetorik der Herzen in den Augen studire,

Empfohlene Zitierweise:
Jakob Michael Reinhold Lenz: Anmerkungen übers Theater. Weygandsche Buchhandlung, Leipzig 1774, Seite 86. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Anmerkungen_%C3%BCbers_Theater.pdf/86&oldid=- (Version vom 31.7.2018)