Seite:Berichtigung (Journal von und für Franken, Band 5, 5).pdf/2

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Heinrich zu Wirzburg dem Kaiser Heinrich II. für das neuerrichtete Bißthum Bamberg die 3 im Radenzgaue gelegenen Parochien Wanrod, Mühlhausen und Lonerstadt etc. gegen Meiningen und Walldorf abtrat, muß dahin verbessert werden. Bisch. Heinrich trat dem Kaiser für Bamberg den ganzen Radenzgau mit Ausnahme der benannten 3 Kirchen ab, welche Kirchen er seinem Stifte, Wirzburg, vorbehielt. Heiberger erzählt in seiner Ichnographia aus der darüber ausgefertigten Urkunde: Henricus cum communi Cleri sui atque militum, nec non totius populi sui consilio et consensu locum Babenberg nuncupatum cum vniuerso pago, Radensgeuui dicto, tribus parochianis ecclesiis cum suis adiacentiis Wachenrod, Lonerstad, Mulinhausen exceptis, omni postmodum remota contradictione Henrici regis potestati tradidit. Ao. incarnationis Dom. MVIII indict. VI Non. Maii. Actum in ciuitate Vuiriciburg praesente Serenissimo rege Heinrico.

F. A. Schnaidawind.