Seite:Bertha von Suttner – Die Waffen nieder! (Band 2).djvu/259

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folgten, welche Verachtung für uns zeigten. Unser Land ist dadurch tief aufgeregt und augenblicklich erschallt das Kriegsgeschrei von einem Ende Frankreichs zum andern. Es bleibt uns nichts mehr übrig, als unsere Geschicke dem Lose, welches die Waffen werfen, zu überlassen. Wir bekriegen nicht Deutschland, dessen Unabhängigkeit wir achten. Wir haben die besten Wünsche dafür, daß die Völker, welche das große deutsche Volkstum ausmachen, frei über ihre Geschicke verfügen. Was uns betrifft, so verlangen wir die Aufrichtung eines Standes der Dinge, welcher unsere Sicherheit verbürge und unsere Zukunft sicher stelle. Wir wollen einen dauerhaften Frieden erlangen, begründet auf die wahren Interessen der Völker; wir wollen, daß dieser elende Zustand aufhöre, bei dem alle Nationen ihre Hilfsquellen aufwenden, um sich gegenseitig zu bewaffnen.“

Welche Lektion, welche gewaltige[WS 1] Lektion spricht aus diesem Schriftstück, wenn man es mit den folgenden Ereignissen zusammenhält! Also um Sicherheit, um dauernden Frieden zu erlangen, wurde dieser Feldzug von Frankreich unternommen? Und was ist daraus

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: gewalige
Empfohlene Zitierweise:
Bertha von Suttner: Die Waffen nieder!. E. Pierson’s Verlag, Dresden/Leipzig 1899, Band 2, Seite 254. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bertha_von_Suttner_%E2%80%93_Die_Waffen_nieder!_(Band_2).djvu/259&oldid=3220200 (Version vom 31.7.2018)