Seite:Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük.djvu/59

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Orten durch Herrn Prof. Kirchhoff; in Luzern durch Herrn Prof. Alexander Ruedin.

Unterricht wurde erteilt in Kolomea (Galizien), Pforzheim (Baden), Witkowitz (Mähren), Darmstadt an der technischen Schule durch Herrn Prof. Mehmke, Koburg, Antwerpen (durch 3 Lehrer), Breslau (80 Schüler), Wien, Innsbruck (durch Herrn Julius Röck an 168 Schüler), Konstanz (5 Lehrer), St. Gallen, Berlin, Calw (Handelsschule), Donauwört (50 Schüler), Düsseldorf (im kaufmännischen Klub), Jassy Rumänien (durch Herrn Siegmund Blanc), Piadena, Vercelli, Venedig, Stockholm etc. etc.

Neue Vereine sind zu verzeichnen in Priedor (Bosnien), Krefeld (Rheinpreußen), Windsheim (Bayern), Berlin, Blankenberghe bei Ostende, Milwaukee (Amerika), Schweinfurt (Bayern), La Rochelle (Frankreich), Vicenza (Italen), Flensburg.

Diplome für Weltsprachelehrer wurden gegen Schluß des Jahres an folgende bekannten Volapükisten erteilt: Madame S. Pallier in Viroflay, Siegmund Spielmann in Wien, Prof. Pietro Poletti in Shanghai (China), Prof. Dr. Mehmke in Darmstadt (463. tidel), Max Schäringer in Salzburg, Dr. Thiessen in Berlin, H. M. Hayn, Präzeptor in Banbury (England), Dr. Stephanus, Prof. in München, Heinrich Löw in München. Die Reichshauptstadt in Deutschland, Berlin, ist erst nach dem Münchener Kongresse durch die Bemühungen des Deutschforschers Herrn Dr. Thiessen in die weltsprachliche Bewegung eingetreten, und hat sich ihr durch Bildung eines angesehenen Weltsprachevereins erfolgreich angeschlossen.

Am 1. November wurde das erste Weltsprachebureau eröffnet und zwar in Paris, ein weiterer nützlicher Fortschritt in Volapük. Vorträge sind noch zu erwähnen in Graz (Steiermark durch Herrn Theodor Schachermayr vor 500 Zuhörern), Weissenburg