Seite:Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük.djvu/60

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(Mittelfranken), Zittau (Sachsen), Petersburg, Wien, Riesa bei Oschatz, Kellinghusen (Holstein), Berlin (Oelschig), Triest, Kassel, Stolp, Göttingen, Sarajewo (durch Dr. Hermann vor hohen Offizieren), Dresden

In München wurde Volapük bereits auf der Hochschule gelehrt. Herr Dr. Weiß, Privatdozent an der Universität eröffnete im November einen Unterrichtskurs vor mehr als 120 Hörern. Auch das Direktorium der k. technischen Hochschule hatte gleich dem Universitätssenat dem genannten Herrn einen Hörsaal zur Abhaltung eines Unterrichtskurses überlassen.

Neue Vereine wurden bis Schluß dieses Jahres gebildet in Dresden, Bamberg (Bayern), Würzburg-Sanderau, Aschaffenburg (Bayern), Brandenburg, Bay City (Mich., Amerika), Chemnitz (Sachsen), Crossen a. O., Florenz, Kronach (Bayern), Mährisch-Weißkirchen, Sagrado bei Gorizia, Stockholm, Terndrup (Dänemark), Raumo (Finnland), Bielefeld (Westfalen), Brüssel, Cleveland (Ohio), Darmstadt, Dessau, Ingolstadt, Joinville (Brasilien), Landshut, Weiden (Bayern), Lindenberg (Bayern), Lemberg (Galizien), Lollar (Hessen), Lübeck, Rheinberg (Rheinpreußen), Rovigo (Italien), Stolp (Pommern), Eschenbach bei Luzern, Kreuzlingen bei Konstanz.

Herr Dr. Böger in Hamburg ließ vom Dezember an den „Spodel volapükik“ als Beiblatt vom „Hamburger Korrespondent“ erscheinen. Ebenso brachte Herr Dr. van de Stadt im „Arnhemsche Courant“ ständige Artikel über sämtliche Vorkommnisse in Volapük. Auch Herr C. Sprague in New-York schrieb in dem Blatte[WS 1] „The Office“ monatlich Artikel über Volapük unter dem Titel „Volaspodel“.

Im Dezember wurden neue Diplome erteilt für Cifels (Obervorstände für ein Land) und Xamels (Examinatoren). Bis jetzt sind 7 cifels ernannt. Weltsprachelehrer waren es am Schlusse dieses Jahres 522


  1. Vorlage: Batte