Seite:Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük.djvu/92

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dürfte aber für die Zukunft des Volapük in Ungarn Herr Mandarassy Pál, Präsident des obersten k. ung. Gerichtshofes für Finanzangelegenheiten, Ritter des Ordens des heil. Stefan, in Budapest haben. In Ungarn sind bis jetzt 16 diplomierte Weltsprachelehrer, darunter 6 Oberlehrer (löpitidel) und zwei Professoren (plofed).

Weltsprachevereine in Oesterreich-Ungarn:
1. Debreczen (Ungarn). Vorstand (?).
2. Fiume (Ungarn), gegründet: 1887, April. Vorstand: Campaola Carminati. Zahl der Mitglieder: 52.
3. Gnigl bei Salzburg, gegr. 1888, Juni. Vorstand: Hinterseer. Sekretär: Schwärzler. Kassier: Thurner. Zahl der Mitglieder: 12.
4. Graz, „Erster steiermärkischer Weltspracheverein.“ Gründung: 1888, Mai 23. Vorstand: August Devidé, Disponent der Firma „Thonet“. Stellvertreter: Ludwig Zampo Zamponi, Ober-Lieutenant. Kassier: Franz Rosenstein. Schriftführer: Theodor Schachermayr. Ausschußmitglieder: Eduard Wessely, Karl Antoine, Joseph Waczulik, Franz Ninold, Theodor Keil, Karl Wild, Heinrich Schmid v. Schmidfelden und Raimund Zamponi. Zahl der Mitglieder: 53. Versammlungsort: Gasthof Neu-Graz. Adresse: Klub volapüka (Erster steiermärkischer Weltssprache-Verein Volapük) in Graz.
5. Innsbruck (Tirol.) Vorstand (?).
6. Kolomea. „Zweiter galizischer Weltsprachverein.“ Gründung: 1888, Febr. Vorstand: A. Czubaty.
7. Lemberg. „Klub volapükistów Politechników we Lwowie“, Weltspracheklub der Politechniker, Volapükelasklub kaenelas in Lemberg. Gründung: 1887, Novbr. Vorstand: Samuel Körnmann, Ingenieur. Zahl der Mitglieder: 30. Unterricht wird erteilt an ca. 100 Polytechniker.