Seite:De Geschichten aus den vier Winden Dauthendey.djvu/16

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

bißchen auf die Seite gerollt hat, an dem aber das Dynamit wie machtlos verrauchte. Denn wenn auch der gigantische Riesenblock gespalten wurde, er ist ja nur ein Sandkorn, auf das das Dynamit hintrat, und auf Meilen liegt hier die Welt voll neuer Granitbuckel. Und der Gedanke kommt einem, daß es kein Zufall ist, daß in Schweden, dem Granitlande, Nobel, der Erfinder des Dynamits, geboren wurde. Schweden, dieses Stein- und Eisenland von ursprünglichster Kraft, forderte direkt das menschliche Gehirn dazu auf, dem Steintrotz einen Menschentrotz entgegenzustemmen und das Dynamit zu erfinden.

Ebenso steinig wie der Küstenlandstreifen von Gothenburg bis Strömstad sind auch die Inseln, die Schären, die dem Küstenstreifen vorgelagert sind. Und die Insel Koster ist ungefähr eine der letzten großen Schären im Norden, ehe das Meer in die Kristianiabucht einschneidet. Diese Steininseln und der Steinlandstreifen waren einst die eigentliche Heimat der alten Wikinger. Hier sind noch Inschriften, Runensteine, und bei Strömstad auf einem Hügel das berühmte steinerne Wikingschiff.

Auf der Insel Koster gibt es aber in den

Empfohlene Zitierweise:
Max Dauthendey: Geschichten aus den vier Winden. Albert Langen, München 1915, Seite 15. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Geschichten_aus_den_vier_Winden_Dauthendey.djvu/16&oldid=- (Version vom 31.7.2018)