Seite:De Suchende Seelen (Meisel-Heß).djvu/127

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„Gemacht,“ sagte Florian. Er amüsierte sich. Und die Strümpfe konnte er ja der kleinen Kellnerin schenken, unten in dem Studentenwirtshaus, in dem er zu Mittag aß.

„Nun, und eine Widmung schreibst du mir doch auch hinein – wie?“

„Natürlich, – wenn du willst, – eine sehr poetische.“

„Also gut. Die Strümpfe da brauch’ ich heute. Aber ich schicke dir ganz dieselben mit der Post zu. Oder willst du sie vielleicht etwas länger oder kürzer?“

„So lang wie möglich natürlich,“ entgegnete Florian.

„Ja, – je länger, desto teuerer,“ sagte Meier mißvergnügt. „Und wenn ich dir

Empfohlene Zitierweise:
Grete Meisel-Heß: Suchende Seelen. Leipzig 1903, Seite 130. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Suchende_Seelen_(Meisel-He%C3%9F).djvu/127&oldid=3256584 (Version vom 31.7.2018)