Seite:De Suchende Seelen (Meisel-Heß).djvu/139

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auswirft, die Zeitungsgefahr, in der er sich zu verfangen droht ...!

Und auf einmal war es ihm klar, ein jubelndes Licht drang in seine Zweifel und verjagte die Schatten: Was er erlebte, waren ja nur typische Schicksale, die tausend anderen begegneten wie ihm, – aber wie man erlebte – das war’s Nicht erst im letzten Prozeß des Schaffens, sondern in seinem Erleben war der Dichter der Dichter. – Er beschleunigte seinen Schritt, Freude erfüllte ihn, daß er die Antwort auf sein banges Fragen gefunden hatte: Wie wir erleben! Der Grad unseres Leides, die Tiefe jener vergrabenen Schlünde, in die wir unter Grauen und Gefahr hinuntersteigen in

Empfohlene Zitierweise:
Grete Meisel-Heß: Suchende Seelen. Leipzig 1903, Seite 142. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Suchende_Seelen_(Meisel-He%C3%9F).djvu/139&oldid=3256596 (Version vom 31.7.2018)