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4. Kapitel.
Das Gold des Wahhabiten.

„Den halben Teich haben wir ausgetrunken!“ meinte Doktor Pinkemüller zu Ring, der neben ihm im Schatten des Gebüsches unter den wenigen Dattelpalmen der Oase saß. „Ich wünschte nur, die Iringi wärren so aufmerksam gewesen, uns noch eine Ladung Reis und ein paar Hammel hierzulassen. – Ja, – Wasser haben wir jetzt! – Wo aber nehmen wir Lebensmittel her?!“

Paul Loring war soeben zu ihnen getreten.

„Dafür werde ich hiermit sorgen!“ sagte er in seiner frischen Art und klopfte gegen den Kolben seiner Büchse.

„Eine Jagd in der Wüste ohne Reittier?“ warf Ring zweifelnd ein.

„Der Erfolg bleibt abzuwarten“, erklärte der Knabe zuversichtlich. „Sie dürfen nicht vergessen, Herr Ring, daß alles Getier weit und breit gewöhnt sein dürfte, hier in der Oase seinen Durst zu löschen. Wenn die Vierfüßler jetzt ferngeblieben sind, so war die Anwesenheit der Menschen die Ursache. Ich möchte wetten, daß, wenn

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Der Tempel Salomonis. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 17. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Tempel_Salomonis.pdf/18&oldid=- (Version vom 31.7.2018)