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693. Rudolf Kaltenegger,

am 2. März 1719 zu Wien geboren, legte am 15. Nov. 1736 die Profess ab und feierte am 29. Juli 1742 seine Primiz. 1742 war er Director des Donaten, kam hierauf nach St. Gotthard und wirkte daselbst beinahe die ganze Zeit seines Lebens, und zwar: 1742–1750 als Küchenmeister und Prediger, eine Zeitlang auch als Sacrista und Gastmeister, c. 1757–1765 als Prior, c. 1765–1773 abermals als Küchenmeister und seit 1773 als Administrator. Die letzte Zeit seines Lebens (seit c. 1781) war er Hofmeister in Wien, wo er am 28. Nov. 1788 starb. „Semper probae conversationis vir“ sagt Doczy, der auch lobend hervorhebt, dass er „per confessiones, in quibus innumeros poenitentes habuit, multam pietatem incolis persuasit“. Seywitz nennt ihn: „Religiosus ob praeclaram comitatem ad omnia utilis“, und das Nekrologium: „Vir pius, Deo et hominibus dilectus.“

694. Johannes Hiess

(al. Heiss, Heis) war am 27. März 1713 zu Wien geboren und legte als Laienbruder am 15. Nov. 1736 die Profess ab. 1739 bis c. 1746 hielt er sich in St. Gotthard auf, wurde 1746 Garten-Inspector, 1747 Refectorar, 1757 Waldamts-Adjunct und Aufseher über die Wegarbeiten im Walde und erscheint 1765 als Verwalter in Enzersdorf. Er war hierauf bis 1773 Küchenmeister, 1773–1774 Kastner und 1774–1775 Verwalter in Tallern. Sein Todestag ist der 8. Nov. 1780.

695. Christoph Moser

wurde am 30. August 1696 zu Grub, Pfarre Heiligenkreuz, in Niederösterreich gehören und legte als Laienbruder am 15. Nov. 1736 die Gelübde ab. Er stand als Tischler im Stifte in Verwendung und starb am 27. Jänner 1760. „Vir religiosus,“ sagt Seywitz, „et confratribus suis admodum dilectus.“

696. Jakob Baser

war am 6. Oct. 1706 zu Dern in Nassau geboren und legte als Laienbruder am 21. März 1739 die Profess ab. 1748–1756 war er Waldamts-Adjunct und Inspector der Wegarbeiten im Walde, 1765 erscheint er als Kellermeister im Stiftshofe zu Wien und verwaltete hierauf bis 1773 das Gut Tallern. 1773–1776 war er abermals Kellermeister in Wien, 1776–1778 Pförtner, 1778–1779 Kelleramts-Adjunct und 1779–1780 Küchenmeister. Am 22. März 1789 feierte er

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 181. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/198&oldid=- (Version vom 27.6.2020)