Seite:Die Herrin der Unterwelt.pdf/134

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eingeladen hat und daß wir sofort aufbrechen werden.“

Mary ließ meinen Jackenzipfel los und rief temperamentvoll. „Ich bleibe hier, – ich danke!! Ich denke nicht daran, diese Frau als …“

Jemand schob sie etwas unsanft beiseite, jemand pflanzte sich dicht vor mich auf, und der Jemand war erschreckend blaß.

„Olaf, machst du Witze?!“ Noch nie hat Tursts Stimme so eigentümlich rauh geklungen.

„Die Witze machst du gewöhnlich, Vincent. – Los denn, packen wir ein … Wir haben die Tiere über den Fluß zu bringen, und wie wir sie über die Baumbrücke befördern werden, ist mir im Augenblick noch unklar.“

Turst schüttelte jetzt ganz geistesabwesend den Kopf, drehte sich um, hob die Wolldecken auf, klopfte die Grashalme ab und rollte die Decken zusammen.

Mary war zu den Tieren gegangen und kraute ihrem Dromedar den Kopf.

Endlich konnte ich mich nun auch Freund Fennek widmen, der wie ein besessener kleiner Teufel vor Wiedersehensfreude an seinem Riemen riß und hin und her sprang. Ich machte ihn los, ich nahm ihn in die Arme, – seine Freude ward zu stiller Zärtlichkeit, wenn ich ihn an die Brust drückte.

„Fennekerl … wie wirst du mit den Pavianen fertig werden?!“ – Ich war in diesem Punkte recht besorgt.

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 133. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/134&oldid=- (Version vom 31.7.2018)