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Aber …

Brennende Dornen geben Feuerschein und Rauch, und drei Meilen weiter lagern noch immer die hundert Wollos und die Hollywood-Leute und das Mädel, das ich aus Übermut küßte.

Wir werden sehen, wie sich die Sache entwickelt. Darin hat Vincent recht: Wir müssen hier Spielraum, freie Hand bekommen.


5. Kapitel.
Gabaras Opfer.

Meine linke Wade, die noch immer einen Verband aus feinem Bast des Celastrus, der auch gegen Wechselfieber hilft, in losen Windungen trägt, hat nachmittags wieder böse geschmerzt.

„Es gibt ander Wetter,“ sagte Turst beim frühzeitigen Abendessen. „Der Wind kommt vom Kenia her, Freund Olaf, und das bedeutet Regen und Gewitter.“

„Ich spür’ es in den Wunden,“ nickte ich.

Um neun brachen wir auf. Fennek wurde im Rucksack verstaut. Durch den Hyänengang muß man halb kriechen. Mitunter nisten sich dort fremde Gäste ein. Deshalb geht Vincent stets mit brennendem Kienspan voraus.

Der Himmel war dunstig, ein hohler Wind strich über die Hochsteppe, der Mond war nur ein

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Die Herrin der Unterwelt. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 62. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Herrin_der_Unterwelt.pdf/63&oldid=- (Version vom 31.7.2018)