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„Meine naturgepolsterte Sitzgelegenheit brennt mir wie Feuer, und dazu habe ich nun noch wohlbegründete Aussicht, hier verhungern und verdursten zu müssen …“




4. Kapitel.
Eine unheimliche Begegnung.

Dem Ingenieur war es dann nach einer Stunde wirklich geglückt, seine Handfesseln an einer scharfen Felskante durchzureiben und auch die Gefährten loszubinden.

Bald war die Nacht da. Der sternenklare, südliche Himmel spannte sich über der stillen Schlucht aus, in deren Tiefen im Gegensatz zu der in ein seltsames Zwielicht getauchten Umgebung tiefe Schatten der Dunkelheit lagerten.

Die Engländer hatten alles mitgenommen, was nur einigen Wert besaß. Die Deutschen waren völlig ausgeplündert worden, und nur Fritz Tümmler hatte sein Dolchmesser, bevor man ihn ganz überwältigte, seitwärts zwischen die Felsen geschleudert, wo er es dann auch schnell wiedergefunden hatte.

Die Nacht war empfindlich kühl. Der rote Knirps meinte, so schlecht wie jetzt sei es ihm noch nie im Leben

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Schlucht in der Wüste. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Schlucht_in_der_W%C3%BCste.pdf/14&oldid=- (Version vom 31.7.2018)