Seite:Die araner mundart.djvu/204

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„teuer“; ēdrm̥ „leicht“; fīr „wahr“; gān̄ „knapp“; bāwr̥ „freundlich“; bŕīvr̥ „mächtig“; fuər „kalt“; gȳfr̥ „windig“; ǵlōvr̥ „lärmend“; gŕiənvr̥ „sonnig“; ḱām[1] „krumm“; kūŋ „eng“; solēr „ganz klar“; ḱōvr̥ „nebelig“; ĺīnvr̥ „reichlich“; mōr „gross“; ōg „jung“; rauər „fett“; sl̄axtr̥ „stattlich“; sȳr „frei“; tartwr̥ „durstig“; uəsl̥ „edel“ (gen. sing. masc. uəšl̥).

§ 474. Dem paradigma IV. (s. § 470) folgen: albənəx „schottisch“; aməȷəx „nachlässig“; avrəsəx ąvrəsəx anvrəsəx „zweifelnd“; ārd-ī́ncń̥əx „hochherzig“; āšcərīnəx „österreichisch“; ȧdōnəx „italienisch“; ȧfēləx „bedauernd“; ækəšəx „sarkastisch“; ækəšəx „mürrisch“; æŕəx „vorsichtig“; æšcəx „seltsam“; barəvəx „zornig“; bȧrtəx „listig“; bodəx „roh“; bŕēgəx „lügnerisch“; bŭīx „dankbar“; drox-vēsəx „von schlechtem benehmen“; ȷȧ-vēsəx „von gutem benehmen“; ȷȧrmədəx „vergesslich“; ȷeŕnəx ȷeŕənəx „spät“; ȷī-hæŕəvəx „nutzlos“; ȷīrəx „gerade“; ȷīvāləx „schädlich“; ēdrōkəŕəx „unbarmherzig“; ēkrāfəx „gottlos“; ēŕənəx „irländisch“; fȧrəgəx færəgəx „zornig“; fræŋkəx „französisch“; gāfəx „ansehnlich“; gēləx „irisch“; gnāx „üblich“; ǵȧrəbəx „schorfig“; ǵerəmōnəx „deutsch“; ǵŕiənəx „sonnig“; iəntəx īntəx „erstaunt“; iəskəx „fisch“; iləxū́xtəx eləxū́xtəx „allmächtig“; kahəx „streitsüchtig“; katələḱəx „katholisch“; kȧŕəǵəx kaŕəǵəx „felsig“; koləgəx „struppig“; kompōŕcəx „bequem“; kon̄əxtəx „zu Connaught gehörig“; korəx „schwankend“; koriəx „störend“; kūxtəx „mächtig“; ḱȧləgəx „leidenschaftlich“; ḱintəx „schuldig“; ḱitəx „links“; l̄āŕəx „gegenwärtig“; l̄ofāŕəx l̄efāŕəx l̄ewāŕəx l̄evāŕəx l̄əwāŕəx „erfreut“; l̄uənəx „müssig“; mantəx „zahnlos“; meŕəǵəx „rostig“; mī-āsəx „unerfreulich“; mī-hæńōx „unangenehm“; mī-ūntəx „unanständig“; mĭaurəx „intelligent“; mŭinīnəx „vertrauend“; mŭincəŕəx „angehörig“; nāŕəx „schändlich“; ńȧv-ølənəx „unerträglich“; oltəx „zu Ulster gehörig“; pusəx „verdriesslich“; riəxtənəx „notwendig“; riəwəx riəvəx „gelb mit schwarzen streifen“; rūnəx „von rosshaar“; saləx „schmutzig“; san̄təx „habgierig“; sasənəx „englisch“; sāx „satt“; sīvnəx sīmnəx „ruhig“; skalpəx „spaltreich“; spānəx „spanisch“; suīx „russig“; sūrəx „verächtlich“; šilcəx „abfallend“; šḱirəx „glatt“; tarəvəx „vorteilhaft“; tartəx „durstig“; tølcəx „einverstanden“; tørkəx „türkisch“; tørsəx „müde“; trōkəŕəx „barmherzig“; tryblōȷəx trøblōȷəx triblōȷəx trəblōȷəx „lästig“.

  1. Sic; kām
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 188. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/204&oldid=- (Version vom 31.7.2018)