Seite:Die araner mundart.djvu/253

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
– 11 –

aruŕ, s. arūr.

asət-, s. æs.

asī-, s. æs.

asl̥, m., „esel“, asal; air. assan, St.-B. 24, Atk. 548. Vgl. hinsichtlich des l im nir. Paul’s grundriss[A 1] d. germ. phil. I 783.

wil n̥ t-asl̥ nə stāblə? tā. „Ist der esel im stall? Ja.“

asm̥-, s. æs.

asń̥-, s. æs.

asn̄ə, „rippe“, asna, easna, aus asna; St.-B. 24, A. 32, W. 376. – pl. asn̄əxe.[A 2]

bŕišəv asn̄ə n-ə hȳv ȷȧs. „Es brach eine rippe an seiner rechten seite.“ – vŕiš pāriǵ ḱǡn̄ dā xiȷ asn̄əxə. „Patrick brach eine rippe.“ – wȧn n̥ būšcērə asn̄ə æs ə mō lē n-ə huə. „Der fleischer schlug mit seinem beil eine rippe aus der kuh heraus.“

asn̄əxə, s. asn̄ə.

astə-, s. æs.

at [ausser at „geschwulst“] s. .

at, m., „geschwulst, geschwür“, at, aus att; St.-B. 24, Z.-E. 67. A. 52.

tā at ə l̄āv m inīnə. „Meine tochter hat eine geschwulst an der hand.“ – tā šȧxt n-at i n-ə wunāl. „Er hat sieben geschwüre am hals.“ – kiŕ də lāv ə n̄-isḱə[1] leš n̥ t-at ə wȳlū. „Stecke deine hand in wasser, um dadurch die geschwulst zurückzutreiben.“
Vgl. atī.

atī, p. p. zu einem nicht belegten atīm „schwelle“, von at, wie basī von bās, atuighthe.

tā ə h-ēdn̥ atī. „Ihr gesicht ist geschwollen.“ – tā mə lāv atī. „Meine hand ist gesckwollen.“[A 3]

atsə, s. .

auən̄,[A 4] f., „fluss“, abhann, aus abann; St.-B. 10, Z.-E. 649, W. 342, A. 52, Atk. 521. – gen. aivńə, aivnə, uəvńə, pl. aivńəxə, aivnəxə, uəvńəxə.

  1. Sic; n̄-išḱə
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 11. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/253&oldid=- (Version vom 31.7.2018)