Seite:Die araner mundart.djvu/377

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ǵlō ist ein unnützer, torn̥̄ ein mit einer gewissen beschäftigung notwendig verbundener lärm. – Vgl. ǵlōvr̥, trəȷ,[1] šḱlūxəs, aiə.
gəȷē n ǵlō, ńīs šēd! „Was für einen lärm sie machen!“ – tā šēd ə gūnī ə ǵlō. „Immer streiten sie.“

ǵlōvr̥, „lärmend“, gleómhar, von ǵlō.[A 1]

ǵørə, s. ǵǡr.

ǵŕȧm-, s. ǵŕȧmŭīm und ǵŕȧmū.

ǵŕȧmŭīm, „klebe an“, greamuighim, Keat. „seize, grasp“, von greim, gréimm; Atk. 743, W. 602. – Vgl. ǵŕīm und ǵŕȧmū.

ǵŕȧm nə pāpēŕ eŕ ə mal̄ə! „Klebe die tapeten an die wand!“

ǵŕȧmū, m., „ankleben“, greamughadh, Keat. „act of seizing“, verbals. zu ǵŕāmŭīm.[2] – Vgl. ǵŕīm.

ǵŕǡn̄, ǵrǡn,[3] m., „vorliebe, scherz“, greann, O’R., zu grind; W. 603.

1. „vorliebe“; s. d. beisp. unter æhəš. 2. „scherz“.
ńīl is eǵə lē ǵŕǡn̄ ə ʒlakə. „Er kann keinen scherz vertragen.“

ǵŕǡn, s. ǵŕǡn̄.

ǵŕēnə, s. ǵŕiən.

ǵŕēsī, m., „schuhmacher“, gréasaidhe, von gréss, „kunstfertigkeit; W. 602. – Vgl. kablērə.

tā šē n-ə jŕēsī. – is ǵŕēsī ē. „Er ist ein schuhmacher“.

ǵŕiən, f., „sonne“, grian, aus grían; St.-B. 114, W. 603, Z.-E. 241, Atk. 743. – gen. ǵŕēnə. – Vgl. ǵȧləx und ǵŕiənəx, ǵriəvnr̥.[A 2]

aiŕə nə ǵŕēnə. „Sonnenaufgang.“ – skālə nə ǵŕēnə. „Sonnenstrahlen.“

ǵŕiənəx, „sonnig“, grianach, Keat., von ǵŕiən. – Vgl. ǵŕiəvnr̥.[A 2]

ǵŕiəvnr̥,[A 2] „sonnig“, grianmhar, O’R., von ǵŕiən. – Vgl. ǵŕiənəx.

ǵŕīm, m., „griff, halt“, greim, aus greim, gréimm; Atk. 743, W. 602. – Vgl. ǵŕȧmŭīm und ǵŕȧmū.

  1. Sic; treȷ
  2. Sic; ǵŕȧmŭīm
  3. Sic; ǵŕǡn
  1. a b c
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 135. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/377&oldid=3303050 (Version vom 31.7.2018)