Seite:Die araner mundart.djvu/426

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ĺȧg-, s. ĺȧgə und ĺȧgĭm.

ĺȧgə, m., „legen“, verbals. zu ĺȧgĭm, leagadh, Keat. – Vgl. l̄aiə.

ĺȧgĭm, „lege, werfe hin, stosse um“, leagaim, Keat. – Vgl. ĺȧgə und l̄aiĭm.

n̄ā caiǵī ān̄, ĺȧkfr̥ hū, mar tā n āc šḱirəx. „Geht nicht dorthin; ihr werdet fallen, denn die stelle ist schlüpfrig.“ – jefŭī əmáx ē, ʒā ĺȧgəx šiəd ə n-īnciń əŕ. „Es würde ausfindig gemacht werden, wenn sie ihre gedanken darauf richteten.“

ĺȧhəv, s. ĺǡv.

ĺȧhn̥,[A 1] „breit“, leathan, aus lethan; St.-B. 246. Z.-E. 776, A. 163, W. 660. Atk. 783. – Vgl. ĺehəd.

ĺȧhr̥, m., „leder“, leathar, aus lethar; St.-B. 248. W. 660, Atk. 783. – gen. ĺȧhŕ̥, ĺēŕ. – Vgl. brōgūŕ-lḗŕ.

ĺȧhŕ̥, s. ĺȧhr̥.

ĺȧĭm, „schmelze“, leaghaim, aus legaim; W. 656, A. 158, Atk. 781. – Vgl. ĺǡv.

ĺȧən̄ n̥ c-īm. „Die butter schmilzt.“ – ĺȧĭm īm. „Ich schmelze butter.“

ĺak- [verbum], s. ĺȧgĭm.

ĺȧk, f., „fliesse“,[A 2] leac, aus lecc; .St.-B. 56, A. 162, W. 655, Atk. 780. – gen. ĺeḱ,[A 3] pl. ĺȧkə und ĺȧkrəxə. – Vgl. lȧk-aiŕə[1] und ĺȧk-hūmə.

ĺȧk-aiŕə, m., „eis“, leac-oighreadh. Vgl. ĺȧk; aiŕə aus óigred aigred; W· 350, 720. – Vgl. A. 43.

tā ĺȧk-aiŕə eŕ ə tobr̥. „Diese quelle ist mit eis bedeckt.“

ĺȧkə, s. ĺȧk.

ĺȧk-hūmə, m., „grabstein“, *leac-thomba; vgl. ĺȧk; tomba, Keat. „tomb“. – Vgl. ĺȧxt.

ĺȧkrəxə, s. ĺȧk.

ĺȧxt,[A 4] m., „denkmal zu ehren eines verstorbenen“, leacht, aus lecht; St.-B. 245, W. 656.

  1. Sic; ĺȧk-aiŕə
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 184. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/426&oldid=2746729 (Version vom 6.5.2016)