Seite:Die araner mundart.djvu/470

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suīx, “russig“, *suidheach, von suī.

sup, m.. „suppe“, engl. soup.

, „saft, milch“, suth, air. suth;[A 1] St.-B. 305, Atk. 849, Z.-E. 240, W. 796, A. 273. – Vgl. blāx, bŭæńə, grø, ĺaunəxt, mĭaig.

hug šī sū krī ʒic. „Sie hat dir die milch ihres herzens gegeben.“ – sū nə h-ōrnə. „Gerstensaft.“ – sū nə fĭōlə. „Fleischbrühe.“

sūĭm, „sauge“, súghaim, air. súgim; St.-B. 305, W. 795. – Vgl. suə.

sūl, f., „auge“, súil, air. súil; St.-B. 292, A. 272, Z.-E. 250, W. 795, Atk. 887.

tā sūl ām. „Ich hoffe.“[A 2]

sūrəx. „unbedeutend, verächtlich“, suarach, Keat.

tā šēd n-ə viŕ, ḱē gr̥ sūrəx nə fiŕ iəd. „Das sind leute im mannesalter, aber verächtliche gesellen.“

sū-salūn,[A 3] „erdbeere“. – Vgl. , salūn zu talə?[A 4]

sȳxān, n. propr., „ein platz auf der mitte des weges zum friedhof, wo man den sarg hinsetzte und ein gebet sprach“, suidheachán, Keat. „seat abode“, von siə.

sȳr, „frei, billig“, saor, air. sóir, soer, saer; St.-B. 280, Atk. 859, Z.-E. 31, 861, W. 786, A. 264, – vgl. sȳrĭm; – komp. sȳrə, pl. sȳrə.

tā tū sȳr ə jīnə mar høgrōs tu.[1] „Es steht dir frei zu thun, was du willst.“ – əs sȳr ē šin. tā šin sȳr. „Das ist billig.“

sȳr, „handwerker, künstler“, saor, aus sair, sáer, A. 222, Z.-E. 805, W. 753. – sȳr kloxə. „Steinhauer.“[A 5]

sȳrə, s. sȳr.

sȳrīm, „arbeite“, saothruighim, aus saithraigim, A. 223. – Vgl. sȳrū.

jauəx myȷ ē, ʒā syrōx[2] myȷ ē. „Wir würden es bekommen, wenn wir dafür arbeiteten.“

  1. Sic;
  2. Sic; sȳrōx
Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 228. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/470&oldid=- (Version vom 31.7.2018)