Seite:Die araner mundart.djvu/489

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
– 247 –


uəl̄, f.,[A 1] „apfel“, ubhall, aus uball, aball; St.-B. 11, Atk. 946, W. 863.

uələ, s. uələx.

uələx, m., „bürde, last“, ualach; W. 861. – pl. uəlī. uələ.

uəlī, s uələx.

uən, m., „lamm“, uan; St.-B. 49, Atk. 945, W. 861. – Vgl. ūnīn.

uənə, s. wænə.

uəŕ, f., „stunde“, uair, aus úar, ór; W. 723, Atk. 944. – gen. uəŕə ūŕə. – Vgl. ām.

gax uəŕ „jedes mal“; – ən uəŕ, ənúəŕ, nuəŕ, „wann, wenn“.

uəsl̥, „edel, uasal; St.-B. 267, Atk. 945, Z.-E. 768, W. 862. – pl. uəšlə. – Vgl. dynə.

uəvńə, s. auən̄.

, s. .

ump-, s. umpī und umpīm.

umpī, p. p. zu umpīm, iompoighthe, O’R.

tā n baurd umpī. „Der tisch ist umgedreht.“

umpīm, „drehe, wende, wende mich“, iompoighim, aus impóim, W. 630.

d umpə mē šiər. „Ich drehe mich um.“ – umpə n ĺȧpə! „Wende das bett!“[A 2]



ū

ū ūhə, „euter“, uth, St.-B. 54, W. 868. – pl. ūhə.

tā šī n-ə bō wōr, agəs ūhə wȧ eḱə, agəs nə hinə l̄ān lē bŭȧńə. „Sie ist eine grosse kuh; sie hat ein gutes euter, und die zitzen sind voll milch.“

ūd, s. šūd.

ūdr̥, m., „original, anlass, grund“, ughdar, Keat., engl. author[A 3] oder lat. auctor.[A 4]

ūmrə, s. ømərə.

Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 247. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/489&oldid=3303174 (Version vom 31.7.2018)