Seite:Einige Bruchstücke, als Beyträge zur ältern Geschichte des Fränkischen Adelichen Geschlechts der Freyherren von Seckendorf.pdf/19

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

vnnd Valtin Koppl wy das ein Geschrey in Sugenheimb erschollen seie, das mir sollen entlauffen sein, von vnnsern Christlichen Brüdern in Markt Bibarth fügen wir euch zu wissen, In christlicher Treu das es erlogen seynn undt nit war ist, als woll das derlogen ist, das wir verlegt sollen sein, das auch nit war ist, wan es felt zu vns vnnd zu der Gerechtigkeit vnnd zu dem Wortt Gottes alle Menschen dy vns hören oder sehen diese schrifft nempt an In getlicher Lieb vnnd Andacht vnndt spare Euch Gott alle gesundt: am Mittwochen vor Oculi. Im xxv Jar der minern Zall.

Ich Görg gemmlich vnd Thoman Wagner
beede Burger zue Bibarth. 
Aufschrift.
Beede Schultheiß, Burgermeyster und einer ersame Gemein zue Süchheimb zu antwortten.


Als nun im Jahr 1525 gegen Pfingsten während dieses leidigen Aufruhrs Uhlstatt zerstört worden war; so wurden bey dem damahligen Ortsinhaber Florian von Seckendorf die Sugenheimer Gemeinde unter andern als Thäter mit angegeben, und dieser ließ deswegen folgenden Aufforderungs- oder Fehdebrief an sie ergehen:

„Zu wißen Einer ganzen Gemein zue Sugenheimb das mir gut wißen ist, das ihr als die mutwilligen Euch gegen mir detlicher Weys vnterstanden, mit Ewren, mithelffern vncristlich vnnd Tyrannisch gelebt, des versehens zw Euch