Seite:Einige Bruchstücke, als Beyträge zur ältern Geschichte des Fränkischen Adelichen Geschlechts der Freyherren von Seckendorf.pdf/7

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eben einen vortheilhaften Beweis von der Seelengröße ihres Verfassers liefert, so ist sie doch ein merkwürdiges Beleg zur Geschichte der damahligen Religionsbegriffe.)

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„Allerheiligster Vater das Heyl der seelen Ewr. Andächtigen Hannßen von Seckendorf, sunst genannt Aberdar zu Meren vnd Barbaren seiner eligen Hausfrauen Michels von Seckendorf Chorherr zv Regenspurg, Friederichs von Seckendorf Ritters vnndt Hannßen gebrüder auch der kathrein vnd Anna Klosterfrawen Egpeten vnd Aman vnndt Barbaran schwestern Hannßen vnndt Barbaren vorgenanndt Sün vnndt Töchter Eystetter vnndt Regenspurger Bistumb mit sampt vier persohnen durch ir yettlichen Hannßen von Seckendorff dem Vater, Micheln vnndt Friederichenn sunderlich ze bennen vnd fürzenemenn Heilparlich geraten vnndt getröst werdt, wird Ewr Heilighait gepeten, das ein vnbestraffenlicher vnndt geleirutr peychtiger den sy dan erwelen in lauttrichait des Herzen vnndt ainichait des gelaubens der Heiligen Römischen Kirchen gehorsamkayt vnndt andächtichait vnndt den nachkommenden Römischen Bischoiffen rechtlich eingeenden vnndt Besteenden aller Ir sündt der sy sich mit rewentem Herzen vnnd müntlich peichten vnndt verjehen Ainsten im Leben vnndt an Ihrm lesten Vollkommener Vergebung in Lautung der gegenwärtigen Brief von Bäbstlichem gewaltleychen müg, vergeben, doch also ob ainem werd zegeben gnugsamkayt ze tun das er durch sych selbes oder durch die andren die Auffsez und Handl. vnndt das