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ihre Aufmerksamkeit auf die Kraftunterschiede, welche unter den Metallen und anderen Substanzen hinsichtlich ihrer Wirkung auf einen Magnet beobachtet wurden. Diese Unterschiede waren sehr groß[1], und erregten in mir die Hoffnung, daß sich wichtige Resultate durch mechanische Combinationen verschiedener Metalle erhalten lassen würden (183.). Deshalb wurden die folgenden Versuche angestellt, in der Absicht, wo möglich, irgend einen derartigen Unterschied in der Wirkung zweier Metalle zu erhalten.

194) Ein mit Baumwolle besponnener Mützen-Draht (Bonnet-wire) von weichem Eisen wurde an einem Ende von seiner Bekleidung entblößt, blank geputzt und daselbst mit dem blanken Ende eines Kupferdrahts in metallische Berührung gesetzt. Beide Drähte wurden, auf einer Strecke von 18 bis 20 Zoll, wie ein Strick zusammengedreht, die nicht zusammengedrehten Enden aus einander gebogen und mit den Galvanometerdrähten verbunden. Der Eisendraht war etwa zwei Fuß lang, die Verlängerung nach dem Galvanometer war von Kupfer.

Experimental-Untersuchungen über Elektricität 02 T3 F28.jpg

195) Der zusammengedrehte Kupfer- und Eisendraht (welche sich nirgends als an den Enden berührten) wurde dann zwischen die Pole eines kräftigen Hufeisenmagnets (Taf. III[WS 1] Fig. 28) gebracht; allein es konnte nicht die geringste Wirkung am Galvanometer beobachtet werden, obgleich die Vorrichtung geeignet schien, einen etwaigen elektrischen Unterschied zwischen den beiden Metallen hinsichtlich der Einwirkung des Magneten zu entdecken.

196) Es wurde nun ein Cylinder von weichem Eisen in der Mitte mit Papier überzogen, das zusammengedrehte Ende des obigen Doppeldrahts in Schraubengestalt um denselben gewickelt, und dann die Enden und mit dem Galvanometer verbunden. Hierauf wurde der Eisencylinder mit den Polen eines starken Magnets von dreißig Pfund Tragkraft in Berührung gesetzt; allein


  1. Philosoph. Transact. f. 1825, p. 472; 1831, p. 78.
  1. Vorlage: V