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1640–1674. Glück durch Zufall.
1640. Der tapfere Schneider: sieben auf einen Schlag; schlägt die Feinde in die Flucht (den Strassenpfahl im Arm); tötet das Wildschwein u. a. Streiche (auch zu den Märchen vom dummen Teufel und dem schlauen Menschen gehörende Einzelheiten, vgl. II D) (Grimm No. 20, Gg No. 94).
1641. Doktor Allwissend: das gestohlene Pferd; das gestohlene Geld („da ist der eine“); die verdeckte Schlüssel („ach, ich armer Krebs“); (oft verbunden mit der Gesch. von der durchgesägten Kanzel, vgl. No. 1825 C) (Grimm No. 98, Gg No. 114).
1642. Der gute Handel: der Dummkopf wirft das Geld den Fröschen hin; verkauft die Butter dem Strassenpfahl und das Fleisch dem Hunde u. s. w.; bringt die Königstochter zum Lachen (Grimm No. 7).
1650. Die drei Glückskinder: der älteste Bruder erbt einen Hahn, der mittlere eine Sense (vgl. No. 1202) und der jüngste eine Katze (vgl. No. 1651); sie kommen alle in Länder, in denen die Gegenstände und Tiere unbekannt sind; verkaufen sie teuer und werden reich (Grimm No. 70); – oder die Brüder erben einen Mühlstein (den der älteste Bruder unter die ihre Schätze zählenden Räuber fallen lässt, vgl. No. 1653), ein Musikinstrument (die Wölfe „des Königs“ sammeln sich in der Scheune, vgl. No. 1652), und eine Haspel (Drohung, den See zusammenzuziehen, vgl. No. 1045) oder dergl.
1651. Whittingtons Katze: in einem Lande, wo man die Katzen nicht kennt, teuer verkauft (vgl. No. 1281, 1650).
1652. Die Wölfe in der Scheune: der Jüngling spielt ihnen auf und bringt sie zum Tanzen; erhält viel Geld von dem Manne, der sie herausgelassen hat (vgl. No. 1650).
1653. Die Räuber unter dem Baume (vgl. No. 1650, 1875) (Grimm No. 59, Gg No. 105):
Empfohlene Zitierweise:
Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 57. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/69&oldid=- (Version vom 31.7.2018)