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47. Neustetten,

Weiler bei Flachslanden. Der 16. Abt Gamsfelder erhielt dort 1333 durch Tausch zwei Gütlein; der 17. Abt Friedrich 1347 durch Schenkung eine Wiese: geschenkt zum Seelenheil von Gottfried Nester von Neuenstetten und seiner Tochter mit der Bestimmung, daß die Renten für die Armen und Kranken im Spital verwendet werden sollten. Im Ganzen erwarb das Kloster dort 12 Anwesen, von welchen 9 schon i. J. 1638 verödet waren.


48. Oberreichenbach,

Kirchdorf, Filial von Seubersdorf, Landgericht Kadolzburg. Das neugegründete Nonnenkloster Seligenpforten erhielt von den Geschwistern Rudolf, Eckenbertus, Johann, Eberhard und Gertraud von Leonrod ein Gütlein in Reichenbach. Der Schenkungsbrief wurde vom Butiglarius von Stein (de Lapide) und dem Schultheiß Berthold in Nürnberg ausgefertigt. Im folgenden Jahrhundert wurde das Kloster Seligenpforten wegen dieses Besitzthums angefochten und bedurfte des Schutzes, laut folgender Erklärung des erwählten Schirmherrn von 1364: „Ich Burkhard von Seckendorf, genannt Hörauf, bekenne, daß ich von Frau Äbtissin und Convent zu Seligenpforten wegen Schirmer und Versprecher gewesen bin und noch bin, als lang sie mir das gönnen, des Gutes zu Reichenbach, das ihr eigen ist, und daß ich kein Recht daran habe.“ 1474 verkaufte die Äbtissin Agnes das Gut an den 23. Abt Wegel. 1409 verkaufte Johann von Leonrod einen Hof in Reichenbach an den 20. Abt Stromer. Das Kloster erwarb dort drei Höfe, alle im 30jährigen Kriege niedergebrannt und verödet.


49. Oberschlauersbach,

Weiler bei Dietenhofen. 1334, zur Zeit des 16. Abts Gamsfelder, verkauften die Gebrüder Burkhard und Ludwig von Dietenhofen ein Gut zu Oberschlauersbach an das Kloster. 1336 verkaufte Burkhard Hörauf von Seckendorf mit lehensherrlichem Consens des Burggrafen Johann II. dortige Güter

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Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 357. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/359&oldid=- (Version vom 1.8.2018)