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verwickelt. Im Jahre 1334 kaufte der 16. Abt Gamsfelder Gefälle daselbst von einem Konrad Tomb, welche dieser für 28 Pfund Heller von Herrn Heinrich von Muhr gekauft hatte. Die fünf heilsbronnischen Höfe daselbst brannten im 30jährigen Kriege ab.


38. Nigelsbach,

vermuthlich Igelsbach, Weiler bei Gräfensteinberg und Gunzenhausen, mit zwei heilsbronnischen Gütern, das eine 1344 dem Kastner Ott von Wernfels abgekauft. Arnold von Seckendorf, genannt Pfaff, vermachte 1374 dem Stifte Spalt eine Gült in Nigelsbach zur Feier einer Todtenmesse allwöchentlich; im Unterlassungsfalle sollte die Gült dem Kloster Heilsbronn zufallen.


39. Oberbrunn,

Weiler bei Gunzenhausen. Der 19. Abt Arnold kaufte 1361 daselbst ein Gut von Friedrich von Muhr.


40. Obermühl,

Weiler bei Ornbau, mit nur einem heilsbronnischen Anwesen.


41. Oberndorf,

Weiler bei Ornbau. Der 19. Abt Arnold (s. dort) kaufte 1383 daselbst Güter, woraus ihm aber Prozesse erwuchsen.


42. Ornbau,

Stadt. Schon der 3. Abt Konrad (s. dort) erwarb Zehnten, die früher zur Pfarrei „Arenburen“ (Ornbau) gehörten. Daß auch die Bischöfe von Eichstätt und die Grafen von Oettingen daselbst begütert waren, erhellt aus einem oben beim 13. Abt Heinrich von Hirschlach angeführten Erlaß des Kaisers Rudolf von Habsburg von 1282. Bezüglich der beim 16. Abt Gamsfelder erwähnten Acquisition heißt es in dem vom Domkapitel in Eichstätt ausgefertigten Kaufbriefe: „Wir Albrecht von Hohenfels der Domprobst, Walther der Schulmeister, Cunrad von Stauff Pfleger und das Capitel zu Eystet vergehen, daß wir dem Abt und Closter

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 471. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/473&oldid=3315937 (Version vom 31.7.2018)