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8. Burk,

Pfarrdorf. 1366 verkaufte Heinrich Lesch zu Burk eine Hofstatt daselbst an das Kloster, deßgleichen 1393 Seitz von Züpplingen 2 Söldengüter, 1 Weiher und 13 Mgn. Holz. Friz Höfer, Burger zu Dinkelsbühl, welcher „ein ödes Feld zu Eberspeck und zum Baumgärtlein bei Burk gelegen“ besaß, verkaufte 1399 diese Objekte um 39 rheinische Gulden an Hans Holzinger von Salach, welcher 1406 vier Güter, 2 Hölzer und 1 Weiher zu Burk an das Kloster um 177 Gulden verkaufte. Zur Zahlung dieses Kaufschillings verwendete der 20. Abt Stromer 120 fl., welche er vom Burggrafen Johann III. und dessen Bruder, dem nachmaligen Kurfürsten Friedrich I. empfangen hatte zur Stiftung eines Jahrtages für ihren 1398 verstorbenen Vater, den Burggrafen Friedrich V. Daher folgender Eintrag im Vigilienbuche beim 22. Januar: Domini Friderici Burggravii senioris pisces, panem vinum de bonis in Burk, missa trium regum magorum 6 flor. 70 dl. 1410 kaufte derselbe Abt Stromer kleine Gefälle von einem Gütlein des Ulrich Schuster, welcher auf dem Gütlein saß und es von Herrn Heinrich Marschall zu Pappenheim und dessen Wittwe, Anna von Preißing gekauft hatte. Anna Petzensteiner verkaufte 1442 das Holz bei Burk, Wachsenberg genannt, an Hans Schreiber zu Ehingen und dieser 1443 zur Zeit des Abts Kötzler für 33 fl. an das Kloster. In drei Kaufbriefen von 1446 und 47 heißt es: „Ich Anger Cunz von Schlierberg habe verkauft an Herrn Abt Ulrich (Kötzler) 3 Tgw. Wiesen, die Hufwiesen, stoßend an den Körblinsbach, für 81 fl. und um ihre Siegel gebeten die ehrbaren und weisen Hansen von Feuchtwang und Hansen Rumpf, des Raths zu Dinkelsbühl.“ „Ich Seiz Knoll, zu Burk gesessen, habe verkauft an Herrn Abt Ulrich meine Wiese zu Burk, bei dem Trinkbrunnen, genannt Steinbrunnen, die Hüftwiese geheißen, 1 Tgw. für 75 fl., und um ihre Siegel gebeten die Herren Wilhelm von Ehenheim, genannt Steinsfelder, und Junker Michael von Tann.“ „Ich Rossul, zu Burk gesessen, habe an Herrn Abt Ulrich verkauft für zwei rheinische Gulden meine Peunt zu Burk im Dorf

Empfohlene Zitierweise:
Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn (Band 2). C. H. Beck’sche Buchhandlung, Nördlingen 1879, Seite 501. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Georg_Muck_-_Geschichte_von_Kloster_Heilsbronn_(Band_2).pdf/503&oldid=3315971 (Version vom 31.7.2018)