Seite:Grandison der Zweite 3.pdf/192

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Cantor zu Wilmershaußen, wird in einer Lobrede auf den verstorbenen Herrn Händel erweisen, daß die Natur, und nicht die Kunst, einen Virtuosen bildet. Wenn dieser den Rednerstuhl verlassen hat, so wird Herr Valentin Striegel, wohlverdienter Schulmeister zu Dürrenstein etwas von den Alterthümern dieses Orts auf die Bahn bringen. Den Beschluß dieser Feierlichkeit wird M. L. Wilibald dadurch machen, daß er die Statuten der neuen Akademie und die Mitglieder derselben bekannt machen wird.

Alle vornehme Gönner, Mäcenaten und Musenfreunde, denen diese Einladungsschrift zu Gesichte kommt, werden demnach geziemend eingeladen, diese Feierlichkeit durch ihre zahlreiche Gegenwart zu vermehren, und zwar diejenigen, die ein Exemplar in Goldpappier eingebunden erhalten, haben die Freiheit, zu Pferde oder vermittelst eines Fuhrwerks hier zu erscheinen; die aber nur ein schlechtes bekommen, können sich dieses zur

Empfohlene Zitierweise:
Johann Karl August Musäus: Grandison der Zweite, Oder Geschichte des Herrn v. N *** in Briefen entworfen. Band 3. Michael Gottlieb Griesbach, Eisenach 1762, Seite 190. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Grandison_der_Zweite_3.pdf/192&oldid=- (Version vom 1.8.2018)