Seite:Kinder- und Haus-Märchen 1837 Band 2.djvu/294

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De Junge geit wier ene ganze Tied, un seg „Gott tröst de arme Seele!“ Do kümmt he an en Grawen, do steit en Filler (Schinder), de tüt en Perd af. De Junge seg „guden Morgen, Gott tröst de arme Seele!“ „Wat segst du, leige Kerl?“ un schleit en met sinen Filhacken üm de Ohren, dat he ut den Augen nig seihen kann. „Wu sall ick denn seggen?“ „Du sallst seggen do ligge du Aas in en Grawen.“

Do geit he, un seg alltied „do ligge du Aas in en Grawen! do ligge du Aas in en Grawen!“ Nu kümmt he bi enen Wagen vull Lüde, do seg he „guden Morgen, do ligge du Aas in en Grawen!“ Do föllt de Wagen üm in en Grawen, de Knecht kreg de Pietske, un knapt den Jungen, dat he wier to sine Mohr krupen moste, un he is sien Lewen nig wier up reisen gohn.

Empfohlene Zitierweise:
Brüder Grimm: Kinder- und Haus-Märchen Band 2 (1837). Dieterich, Göttingen 1837, Seite 285. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Kinder-_und_Haus-M%C3%A4rchen_1837_Band_2.djvu/294&oldid=3337014 (Version vom 1.8.2018)