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habe ich einen großen Theil derjenigen Märchen erzählen hören, welche ich im Pentamerone wiedergefunden. Vielleicht nun regt sich nach dem Erscheinen meiner Sammlung die Lust sich mitzutheilen, und wird es mir möglich machen, das Büchlein sowohl durch die lübischen Märchen, als auch durch die Kinderlieder, welche ich ziemlich vollständig zu besitzen meine, dereinst zu erweitern.

Meine Quellen sind ganz besonders die Lübischen Chronisten zweiten Ranges, als Regkmann, Rhebein, Schultz, Detlev Dreyer, deren chronologische Anordnung ich auch beibehalten, so sonderbar sie erscheinen mag. Manches hab’ ich aus meiner eignen Jugend her, wo ich an den besten Quellen schöpfen konnte, treu bewahrt; Anderes verdank’ ich Freunden, welchen noch jetzt die „alte lübische Herrlichkeit“ nah am Herzen liegt; Einiges, darunter Bedeutendes, durfte ich gelegentlichen Notizen, auch Privataufzeichnungen, wie sie in Familien sonst öfter vorkamen, entnehmen. Die darauf bezüglichen Bemerkungen, so

Empfohlene Zitierweise:
Ernst Deecke: Lübische Geschichten und Sagen. Carl Boldemann, Lübeck 1852, Seite V. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Luebische_Geschichten_und_Sagen.djvu/5&oldid=- (Version vom 1.8.2018)