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kleine Pflanze regiert die Männer und durch sie die Welt, und hat die merkwürdige Eigenschaft, daß diejenigen, welche am meisten unter ihr stehen, es gewöhnlich am wenigsten merken.

C. Dikotyledonen.

1) Die Familie der Benonen. Zu diesen gehört der Pisang oder Paradiesfeigenbaum, dessen Blätter nur noch in Glyptotheken vorkommen.

2) Die Familie der Zapfenträger (Coniferae). Zu dieser Familie gehören im Winter die Dachrinnen, im Sommer

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die Tannen. Die Tanne hat, wie das Volkslied sagt, „grüne Blätter“, „steht einsam im Norden auf kahler Höh’“, und wird zu Gedichten, Brennholz und Mastbäumen verwendet. Ist dieselbe keine Tanne, so nennt man sie Fichte, als welche sie auch unter den Philosophen vorkommt. Kann die Tanne „an ihren Liedern in die Luft klettern“, wie Lenau sagt, so nennt man sie Lärche (Pinus laryx).

Empfohlene Zitierweise:
Franz Bonn: Lustige Botanik und Mineralogie. 2. Auflage. Braun & Schneider , München [1880], Seite 17. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Lustige_Botanik_und_Mineralogie.djvu/25&oldid=- (Version vom 1.8.2018)