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3) Die Familie der Kätzchenträger, welche indessen auch größere und stärkere Thiere zu tragen im Stande sind. Unter diesen finden wir die Buche (Fagus), einen sehr nützlichen Baum, da es ohne ihn kein Buchenholz geben würde; die Birke (Betula), aus deren Rinde man Dosen und Pokale macht, aus welchen man trinken und schnupfen kann. Die Erle (Alnus)[WS 1], so genannt vom Erl-König, welcher bekanntlich Krone und Schweif trägt, und für Knaben ein sehr gefährlicher Spielkamerad ist. Geschwätziger als die Erle ist die Pappel (Populus), welche, zu Alleen verwendet, sich sehr langweilig ausnimmt und wenig Schatten gibt, weßhalb sie meistens umgehauen und durch Kastanienbäume ersetzt wird. Ferner die Eiche (Quercus), ein vorzugsweise deutscher Baum. Derselbe wird sehr alt, weßhalb sein Holz sehr

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hart ist. Von demselben kommt das Eichelaß (Monas glandis) und der Eichelkaffee oder Cichorie, welchen man am besten gleich wegschüttet,

  1. Vorlage: Almus
Empfohlene Zitierweise:
Franz Bonn: Lustige Botanik und Mineralogie. 2. Auflage. Braun & Schneider , München [1880], Seite 18. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Lustige_Botanik_und_Mineralogie.djvu/26&oldid=- (Version vom 1.8.2018)