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5) Das Verhalten der Minerale zu Electricität und Magnetismus, welches man am einfachsten mit Magnetnadeln untersucht. Daher kommt das Magnetnadelgeld der Damen.

6) Das Verhalten zu Geruch, Geschmack und Gefühl, welches sehr leicht zu prüfen ist; man rieche z. B. an einem Pflastersteine, schlecke an Magnesia, oder lasse sich ein Stück Marmor an den Kopf werfen.

7) Die chemischen Eigenschaften der Minerale, welche durch die Annaliese von H. Hersch sehr leicht zu entdecken sind.

Das Nothwendigste indessen, um die Minerale kennen zu lernen, ist eine gute Mineraliensammlung. Soweit es möglich war, suchten wir eine solche durch die beigegebenen Abbildungen zu ersetzen.

Die Minerale zerfallen in edle und unedle, je nach ihrem Zwecke, und in leichte und schwere, je nach ihrem Gewichte.

Zu den edlen Metallen gehören z. B. Gold, Silber, Eisen

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und die steinernen Maßkrüge.

Zu den unedlen: Nickel, Kupfer, Nachttöpfe und Pflastersteine.

Einer der leichtesten Steine ist der Tropfstein, welcher durch häufigen Regen bei dem Mangel genügender Schirme ganz ausgehöhlt und deßhalb, wie schon der Name sagt, moralisch

Empfohlene Zitierweise:
Franz Bonn: Lustige Botanik und Mineralogie. 2. Auflage. Braun & Schneider , München [1880], Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Lustige_Botanik_und_Mineralogie.djvu/40&oldid=- (Version vom 1.8.2018)