Seite:OAB Sulz.djvu/008

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Höhe über dem Meer.
Württ. F. Par. F.
Sulz, Sign. Hinterstocken 1953,5 1722,9
  „       „     Bolstern 1515,1 1336,2
  „       „     Vogelhardt 1862,7 1642,8
  „       „     Hirtenhalde II. 1889,7 1666,6
  Schnaithof, Erdfl. am Wohnhaus 1877,0 1655,4
Sigmarswangen, Erdfl. an der Kirche 1985,1 1750,7
Trichtingen, Sign. Hardtwies 1976,3 1743,0
Unter-Brändi, Sign. Lauchberg 2112,4 1863,0
Vöhringen, Erdfl. an der Kirche 1770,0 1561,0
      „   Niveau des Mühlbach am Ursprung desselben 1772,3 1563,1
Wälde, Rathhaus 1882,5 1660,3
Weiden, Erdfl. an der Kirche 2149,0 1895,0
Wittershausen, Erdfl. an der Kirche 1892,2 1668,8

b. Abdachung und Wasserscheiden.

Im Allgemeinen zeigt der Bezirk eine Abdachung gegen Osten und Nordosten, in welcher Richtung auch die Gebirgsschichten einfallen und die meisten Gewässer des Bezirks fließen.

Da der ganze Bezirk dem Flußgebiet des Neckars und im weiteren Sinne dem Stromgebiet des Rheins angehört, so berührt die europäische Wasserscheide den Bezirk nicht, dagegen führen folgende untergeordnete Wasserscheiden durch denselben:

1) Die Wasserscheide zwischen dem Neckar und der Glatt tritt südwestlich von Weiden in den Bezirk und führt von da durch Weiden, weiter durch den Spitzwald in den Wald Glockenthurm; hier ändert sie die bis jetzt eingehaltene nördliche Richtung in eine östliche und zieht durch den Wald Langebuch südlich an dem Sulzer Viehhaus vorüber auf die Römerstraße, an dieser fortziehend bis in die Nähe des Pfäfflinshofes, wo sie sich gegen Norden wendet und bis zur Kuppe des Vogelsbergs hinläuft; hier gegen Osten einlenkend verläßt sie auf der Maisenhalde den Bezirk und erreicht nach 1/8 Stunde die Einmündung der Glatt in den Neckar.

2) Die Wasserscheide zwischen dem Neckar und der Eyach; letzteres Flüßchen berührt den Bezirk nicht, dagegen greift ein Theil seines Quellengebiets noch in denselben ein. Die Scheidelinie tritt bei Hasenbühl auf dem kleinen Heuberg in den Bezirk und zieht in westlicher Richtung über den kleinen Heuberg bis Leidringen; von hier eine nordwestliche Richtung annehmend führt sie über die sog. Haldenwies, die Steinäcker, die Hardtegart bei Bickelsberg, die Hummelwiese, den Wald Witthau, die Stauden östlich von Wittershausen, wo sie sich gegen

Empfohlene Zitierweise:
Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Sulz. Karl Aue, Stuttgart 1863, Seite 008. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:OAB_Sulz.djvu/008&oldid=- (Version vom 1.8.2018)