Seite:OAB Sulz.djvu/028

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olivacea, stellaris, Cornicularia rangiferina, Peltigera polydactyla, Lecidea speirea, atro-alba, L. sanguinaria et icmadophila, Usnea longissima u. s. w.

Von eßbaren Schwämmen sind zu nennen: Der Pfifferling (Agaricus Cantharellus), der Champignon (A. campestris), die Morchel (Morchella esculenta), der Korallenschwamm (Clavaria botrytis, flava), u. s. w.

Von Giftschwämmen: der scharfe und Fliegenblätterschwamm (Agaricus acris, muscarius, torminosus).


B. Thierreich.

Die Fauna des Bezirks hat gegenüber von den übrigen am Saum des Schwarzwalds gelegenen Gegenden nichts Bemerkenswerthes. Von wilden Säugethieren sind der Hirsch und das Wildschwein ausgerottet, Rehe selten, Hasen dagegen häufig, Dachse und Fischotter nicht selten, Wildkatzen, Haus- und Baummarder, Iltis, großes und kleines Wiesel sparsam, Eichhörnchen häufig vorhanden. Der Siebenschläfer fehlt, Haselmäuse sind wenig, Igel und Maulwürfe häufig zu treffen. Die Feldmaus, Wanderratte und Hausmaus kommen zahlreich vor.

Von Raubvögeln findet sich der Gabelweih oder Milan (Falco milvus), der Hühnerhabicht (F. palumbarius), der Sperber (F. Nisus), Bussard (F. Buteo), Baumfalke (F. Subbuteo), Thurmfalke (F. Tinnunculus), zuweilen auch der Wanderfalke (F. peregrinus) und Zwergfalke (F. Aesalon); selbst der Steinadler (Aquila fulva) wird zuweilen gesehen. Von Nachtraubvögeln kommt der Uhu (Strix Bubo), die gemeine Ohreule (St. otus), der Schleierkauz (St. flammea), große und kleine Nachtkauz (St. Aluco und passerina) vor und die meisten nisten in dem Bezirk. Von Krähen findet sich der Rabe (Corvus Corone), Tannenheher (C. Caryocatactes), Nußheher (C. glandarius), die Elster (C. Pica) und die Dohle (C. Monedula). Auch die Würger (Lanius excubitor und collurio), der Eisvogel (Alcedo ispida), Wiedehopf (Upupa Epops) und die Goldamsel (Oriolus Galbula) sind vorhanden. Von Finkenvögeln finden sich die meisten einheimischen, namentlich der Distelfink (Fringilla Carduelis), der Zeisig (Fr. spinus), der Kiefern- und Hakenkreuzschnabel (Loxia pityopsittacus und curvirostra), der Gimpel (L. phyrrhula), die Feld- und Heidelerche (Alauda arvensis und arborea).

Von dünnschnäbeligen Singvögeln trifft man die Sing- und Ringdrossel (Turdus musicus, torquatus), die Amsel (T. merula),

Empfohlene Zitierweise:
Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Sulz. Karl Aue, Stuttgart 1863, Seite 028. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:OAB_Sulz.djvu/028&oldid=- (Version vom 1.8.2018)