Seite:OAB Sulz.djvu/091

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ehemaliger Burgen, Kirchen, Kapellen etc. finden sich folgende im Bezirk: erhalten sind noch das Schloß in Leinstetten und das ehemalige Schloß in Rosenfeld, wie auch die Klöster Kirchberg, Bernstein und Binsdorf (jetzt Pfarrhaus). Theilweise oder ganz abgegangen sind folgende Burgen, Klöster etc.:

Auf der Markung Sulz, das ehemalige Schloß Geroldseck und die Burg südlich von Sulz.
Aistaig, die Burg Aistaig.
Bergfelden, im Ort ein Frauenkloster des Dominikaner-Ordens.
Beuren, unweit Vöhringen.
Boll, etwa 1/4 Stunde vom Ort befindet sich eine viereckige Schanze, der Burgstall genannt.
Brandeck, Burg bei Dornhan.
Brittheim, im Schorren- oder Klosterwald ein abgegangenes Beginnenhaus.
Bubenhofen, Burg der hienach genannten Herrn, bei Binsdorf.
Dornhan, im Ort ein ehemaliges Kloster, in der Vorstadt stand die St. Leonhardskapelle und beim Schafhaus ebenfalls eine Kapelle; in der Braunhalde stand ein Gutleuthaus und nicht weit davon ein Bruderhaus und die St. Wendelinskapelle.
Dürrenmettstetten, im Ort stand eine Burg, an der sog. Käppelessteig eine Kapelle und bei Engerstall ein Kloster.
Fürnsaal, im untern Theil des Orts soll eine Kirche und auf den sog. Hochmauren eine Kapelle gestanden seyn.
Hopfau, oberhalb der Pfarrhalde stand eine Burg.
Leinstetten, die Burg Lichtenfels.
Marschalkenzimmern, im Ort stand die Burg der Edlen von Zimmern, ihr gegenüber der sog. neue Bau.
Renfrizhausen, eine Burg auf dem sogenannten Burgstall und außerhalb des Orts soll eine Kirche gestanden seyn.
Empfohlene Zitierweise:
Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Sulz. Karl Aue, Stuttgart 1863, Seite 091. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:OAB_Sulz.djvu/091&oldid=- (Version vom 1.8.2018)