Seite:Raisonnirendes Theaterjurnal von der Leipziger Michaelmesse 1783.djvu/178

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heitersten Aussichten in die Zukunft zu eröfnen, gesteht iener mit ausbrechendem Jammer, daß diese Rettung zu spät komme; daß er Gift genommen, dessen tödende Wirkung er schon in seinen Eingeweiden fühle; daß er hülflos verlohren sey.

Nun wechselt Angstgeschrey zwischen Bewerleys Gattin, Schwester, Freund, und ihm selbst, ab. Er wendet seine lezten Minuten dazu an, iene zu trösten, und von Gott Vergebung seines Verbrechens zu erflehen; wird dabey sichtbarlich schwächer; verfällt in convulsivische Zukungen – und stirbt. Ohnmächtig ist seine Gattin neben ihn hingesunken; strömende Thränen weint die Schwester auf sein blasses Gesicht; zitternd hält ihn der keuchende Levson im Arme; laut iammert der kleine Knabe um den todten Vater – und der Vorhang fällt zu.

Eigenthümliche Schönheiten; richtige Combinaison der einzelnen Geschichttheile