Seite:Therese Stählin - So wir im Lichte wandeln.pdf/8

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

 DIAKONISSENSPRUCH

Was will ich? Dienen will ich.
Wem will ich dienen? Dem Herrn in
Seinen Elenden und Armen +
Und was ist mein Lohn? Ich diene
weder um Lohn noch um Dank
sondern aus Dank und Liebe;
mein Lohn ist, daß ich darf! +
Und wenn ich dabei umkomme?
Komme ich um, so komme ich um,
sprach Esther, die doch Ihn nicht
kannte, dem zu Liebe ich umkäme und
der mich nicht umkommen läßt +
Und wenn ich dabei alt werde? So wird
mein Herz grünen wie ein Palmbaum
und der Herr wird mich sättigen mit
+ Gnade und Erbarmen +
Ich gehe mit Frieden und sorge nichts.

Wilhelm Löhe 


Empfohlene Zitierweise:
Therese Stählin: So wir im Lichte wandeln. Verlag der Diakonissenanstalt, Neuendettelsau 1959, Seite 6. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Therese_St%C3%A4hlin_-_So_wir_im_Lichte_wandeln.pdf/8&oldid=- (Version vom 22.8.2016)