Seite:Versluys Abstammung und Differenzierung Gigantostraken.djvu/19

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und der Kauapparat vervollständigt. Anpassungen der Atmungsorgane, der Beine, bald auch der Augen gingen damit parallel. Diese Tiere mußten sich aber bald an die neuen Fortbewegungs- und Existenzmöglichkeiten des Wasserlebens anpassen und es lag sehr nahe, daß sie das Vermögen zu schwimmen erwarben, teilweise auch eine im Boden wühlende Lebensweise annahmen, die vielfach für den Nahrungserwerb wichtig war.

[Diese Figur ist nicht gemeinfrei.
Siehe dieselbe auf der englischen Wikisource.]
Fig. 10. Hughmilleria socialis Sarke ⅔ nat. Größe. Nach Clarke u. Ruedemann, 1912, Tab. 59.

Offenbar wurde die Fähigkeit zu schwimmen sehr frühzeitig von einigen Formen erworben, denn die eigentümliche Abänderung des letzten Beinpaares zum breiten Schwimmfuße finden wir schon bei Eusarcus (Fig. 7), der den Skorpionidenhabitus noch in der Hauptsache beibehalten hatte und unserer Ansicht nach ein sehr primitiver Gigantostrake ist. Diese Modifikation des letzten Beinpaares darf wegen der Analogie mit

Empfohlene Zitierweise:
Jan Versluys: Die Abstammung und Differenzierung der Gigantostraken. Gebrüder Borntraeger, Berlin 1923, Seite 310. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Versluys_Abstammung_und_Differenzierung_Gigantostraken.djvu/19&oldid=- (Version vom 1.8.2018)