Seite:Von dem Ritterorden der Fürspänger, welchen Kaiser Karl IV. 1355 zu Nürnberg gestiftet hat.pdf/17

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die Copia im alten Fürspangbuche a) besaget.
 a) Dieses mögen die Papiere seyn, die bey Steigerwald liegen.

 3) Solle der Vicarius zu Wirzburg seiner Pfründ Nutzung und Einkommen verzeichnen und dem Hauptmann einsenden.

 4) Einem Priester, der zu Bamberg mit der Pfründ belehnt wird, sollen 100 fl. aus der gemeinen Cassa gegeben, und 2 jährige Rückstände angewiesen werden, dafür solle er die Vicariat-Behausung nach Nothdurft wieder repariren.

 5) die Begängnisse sollen alterniren, einmal zu Bamberg und das anderemal zu Wirzburg gehalten werden.

 6) Die Reste sollen nochmals eingefordert, oder an Landgerichten, worunter einer geseßen, in Rechten fürgenommen werden.

 7) solle eine eiserne Truhe mit 3 Schlößern und Schlüßeln wohl beschlagen gemacht, der eine Schlüßel dem Hauptmann, der zweyte dem Rath und der 3te den Vicarien gegeben werden.

 1528 wurde fernerweit bey der gemeinen Gesellschaft ausgemacht und verglichen,