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in hellem Glanz. Seines Kleides Saum den Chor füllet ganz. Es stunden zween Seraph bei ihm daran; sechs Flügel sah er einen jeden han: mit zween verbargen sie ihr Antlitz klar, mit zween bedeckten sie die Füße gar, und mit den andern zween sie flogen frei. Gen ander ruften sie mit großem Geschrei: Heilig ist Gott, der HErre Zebaoth! Heilig ist Gott, der HErre Zebaoth! Heilig ist Gott, der HErre Zebaoth! Sein Ehr die ganze Welt erfüllet hat. Von dem G’schrei zittert Schwell und Balken gar, das Haus auch ganz voll Rauchs und Nebel war.

Martin Luther. 




13.

 1. In dich hab ich gehoffet, HErr, hilf, daß ich nicht zu Schanden werd, noch ewiglich zu Spotte. Das bitt ich dich, erhalte mich in deiner Treu, mein Gotte.

 2. Dein gnädig Ohr neig her zu mir, erhör mein Bitt, thu dich herfür, eil bald, mich zu erretten. In Angst und Weh ich lieg und steh; hilf mir in meinen Nöthen.

 3. Mein Gott und Schirmer, steh mir bei, sei mir ein Burg, darin ich frei und ritterlich mög streiten

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Wilhelm Löhe: Betbüchlein für Kinder. S. G. Liesching, Stuttgart 1846, Seite 48. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wilhelm_L%C3%B6he_-_Betb%C3%BCchlein_f%C3%BCr_Kinder.pdf/66&oldid=- (Version vom 20.11.2016)