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gib mir Beständigkeit; dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit.

Nicolaus Selnecker. 




15.

 1. Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen: wen suchn wir, der Hilfe thu, daß wir Gnad erlangen? Das bist du, HErr, alleine. Uns reuet unsre Missethat, die dich, HErr, erzürnet hat. Heiliger HErre Gott! heiliger starker Gott! heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott! laß uns nicht versinken in des bittern Todes Noth. Kyrie eleison!

 2. Mitten in dem Tod anficht uns der Höllen Rachen: wer will uns aus solcher Noth frei und ledig machen? Das thust du, HErr! alleine. Es jammert dein Barmherzigkeit unsre Sünd und großes Leid. Heiliger HErre Gott! heiliger starker Gott! heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott! laß uns nicht verzagen vor der tiefen Höllen Glut. Kyrie eleison!

 3. Mitten in der Höllen Angst unsre Sünd uns treiben: wo solln wir denn fliehen hin, da wir mögen bleiben? Zu dir, HErr Christ, alleine. Vergoßen ist dein theures Blut, das gnug für die Sünde thut. Heiliger HErre Gott! heiliger starker Gott! heiliger

Empfohlene Zitierweise:
Wilhelm Löhe: Betbüchlein für Kinder. S. G. Liesching, Stuttgart 1846, Seite 50. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wilhelm_L%C3%B6he_-_Betb%C3%BCchlein_f%C3%BCr_Kinder.pdf/68&oldid=- (Version vom 28.11.2016)